Austausch und Vernetzung

Der heutige 3. Warnstreiktag, 19.08.19 in der Berliner Landesgeschäftsstelle stand im Zeichen der Weiterführung unserer begonnenen Arbeit in der Tarifinitiative und der letzten beiden Streiktage. Der geplante Austausch und die Vernetzung mit verschiedenen Akteuren sollte begonnen und vorangetrieben werden.

So konnten heute bereits erste Gespräche stattfinden.

Nachdem wir im Vorfeld alle wissenschaftspolitischen Sprecher*innen und mit dem Thema beschäftigte Politiker*innen angeschrieben und zu Gesprächen eingeladen hatten, sind heute Tobias Schulze (MdA und wissenschaftspolitischer Sprecher der LINKEN) und Franziska Brychcy (MdA und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung) unserer Einladung gefolgt.

Nachdem wir die Gründung und Entwicklung von uni-assist sowie die derzeitige Situation der Mitarbeiter*innen dargestellt hatten, ging es vor allem um die Möglichkeiten der Unterstützung und der weiteren Vernetzung im wissenschaftspolitischen Bereich.

Es wurde festgestellt, dass es sich bei uni-assist um besonders unhaltbare Zustände handelt und sowohl die Studierenden als auch die Beschäftigten besser gestellt werden müssen, denn auch hier wird das Problem der Finanzierung durch die Gebühren für Studienbewerber*innen mit ausländischen Bildungsabschlüssen gesehen.

Wir werden weiter mit beiden in Kontakt bleiben und die Gespräche fortführen.

Eine der Arbeitsgruppen beim letzten Streiktag beschäftigte sich mit der Frage, wie wir an die Studierendenvertreter*innen unserer Mitgliedshochschulen herantreten und diese für unsere Forderungen sensibilisieren können.

Auch hier konnte heute bereits ein erstes Gespräch mit einem Vertreter der LandesAstenKonferenz Berlin stattfinden. Er gehört zum AStA der TU Berlin und hat mit uni-assist hauptsächlich bei der Beratung von Studienbewerber*innen zu tun. Es kam zu einem regen Austausch über unsere Arbeit und wie sie bisher von den Asten und in der Studienberatung wahrgenommen wurde.

Klar ist für uns alle, dass sich die Kosten für die Studienbewerber*innen auf keinen Fall erhöhen sollen. Wir wünschen uns eine Verbesserung unserer Arbeitsbedingungen nicht zuletzt auch, um den Bewerber*innen besser im Bewerbungsprozess helfen zu können. Bei richtiger Personalplanung können Anfragen besser gebündelt und den Bewerber*innen schneller geantwortet werden.

Er wird unser Gespräch mit in die LAK nehmen und Rücksprache halten. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein Treffen mit der LAK und den weiteren Austausch.

Weitere Gespräche mit dem Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) und dem freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) wurden heute in Arbeitsgruppen vorbereitet und werden demnächst stattfinden.

Heute beschäftigte sich zudem eine Arbeitsgruppe mit der telefonischen Kontaktaufnahme zu den Personalräten unserer Mitgliedshochschulen. Es war ein erster Auftakt und weitere Mitstreiter*innen in der Arbeitsgruppe sind herzlich willkommen.

Im Übrigen gab es auch schon erste Antworten auf unsere persönlichen Briefe an Hochschulleitungen und Landesministerien, die wir am letzten Streiktag schrieben.

Es gab und gibt weiterhin viel zu tun für die wieder so zahlreich und mit unvermindertem Enthusiasmus erschienenen Kolleg*innen.

Kommt alle zum nächsten Treffen der Tarifinitiative am nächsten Donnerstag, 29. August um 13 Uhr!